Spielberichte - 1. Männer

06.05.12TSG Liebenwalde gegen SV Eichstädt

28.04.12SV Eichstädt gegen SV Motor Hennigsdorf

21.04.12SV BLau-Weiß Wusterwitz gegen SV Eichstädt

24.03.12SV Eichstädt gegen HV Grün-Weiß Werder II

10.03.12SV Eichstädt gegen HC Neuruppin II

03.03.12FK Hansa Wittstock gegen SV Eichstädt

18.02.12HSG RSV-Teltow-Ruhlsdorf II geegn SV Eichstädt

11.02.12SSV Falkensee II gegen SV Eichstädt

21.01.12SV Eichstädt gegen Oranienburger HC III25 : 27

Nach dem erkämpften Unentschieden gegen die TSG Liebenwalde in der Vorwoche mussten Eichstädts Landesligamänner am vergangenen Sonnabend eine weitere Niederlage hinnehmen. Im Oberhavel-Derby gegen den Oranienburger HC III musste sich der SVE am Ende mit 25:27 geschlagen geben und ist nun seit vier Spielen in Folge ohne Sieg. Die Oberkrämer begannen miserabel. Nach dem 1:1 spielten nur noch die Gäste. Eichstädt wirkte im Angriff ideenlos und nahm sich viele unvorbereitete Würfe, die so nicht den Weg ins Oranienburger Tor fanden. Zudem scheiterte Raphael Reitmeyer allein in den ersten zehn Minuten bereits dreimal am Pfosten. In der Abwehr ließ man den Tabellenzweiten aus der Kreishauptstadt viel zu viel Raum und fasst nur halbherzig zu. Bei einem Rückstand von 2:8 sah sich Trainer Zuch genötigt eine Auszeit zu nehmen. Anschließen lief es dann etwas besser. Bis zum Halbzeitpfiff kam die Zuch-Sieben wieder auf 10:13 heran. Nach Wiederanpfiff zeigte sich Eichstädt dann wesentlich konzentrierter und traf nach wenigen Minuten zum 13:14-Anschlusstreffer. Der OHC antwortete jedoch prompt mit zwei weiteren Treffern und stellte den alten Abstand wieder her. Beim 19:24 schien das Spiel bereits vorzeitig entschieden. Die Oberkrämertruppe gab sich jedoch nicht auf. Plötzlich zeigte sich die Abwehr sehr stabil und aggressiv, sodass die Gäste zu mehreren Ballverlusten und Fehlwürfen gezwungen wurden. Durch einen 6:1-Lauf gelang dem SVE beim 25:25 durch Carsten Schremmer wieder der viel umjubelte Ausgleichstreffer. Anstatt nun jedoch in den letzten drei Minuten noch einen Sieg zu erspielen, leistete sich Eichstädt in Überzahl zwei grobe Schnitzer in der Defensive, die letztendlich zur 25:27-Niederlage führten.

Warnemünde, Pauli – Kolewe(1), Tews(1), Leys(4), Bräseke(5), Schremmer(2), Ellermeier(3), Klinger(1), Reitmeyer(4), Sitz(2), Kepalies(2)

14.01.12SV Eichstädt gegen TSG Liebenwalde28 : 28

Im ersten Spiel des Jahres, gleichzeitig die letzte Begegnung der Hinrunde, konnten die Eichstädter Männer ein 28:28-Unentschieden gegen den Oberhavelkontrahenten von der TSG Liebenwalde erkämpfen. Die Eichstädter konnten nach langer Zeit endlich mal wieder ohne allzu enorme Besetzungsprobleme antreten und auch die Gäste warteten mit einer vollen Bank auf. Die Vorraussetzungen versprachen also wieder einmal ein spannendes Derby zu liefern. Und so entwickelte sich die Partie von Beginn an, wie von allen Seiten erwartet, sehr ausgeglichen. Die TSG ging zwar zunächst mit 5:3 in Führung, ab dem 5:5-Ausgleich begann jedoch ein stetiges Kopf-an-Kopf-Rennen. Eichstädt präsentierte sich im Angriff wirklich gut. Konsequenter Druck auf die gegnerische Abwehr führte immer wieder zu großen Lücken, die vor allem die Rückraumspieler nutzen konnten. In der Abwehr bekam man jedoch Liebenwaldes wurfgewaltigen Eric Böhm zu keiner Zeit in den Griff und fing so viele einfache Tore. Nach dem 14:14 setzten sich die Gäste bis zum Halbzeitpfiff vorerst auf 16:14 ab. Dieser Vorsprung währte in Hälfte zwei jedoch nicht allzu lang. Nun waren die Oberkrämer am Drücker und erspielten sich durch sehenswerte Treffer ihrerseits eine zwei Tore Führung. Sie verpassten jedoch, diesen Vorsprung weiter auszubauen, sodass die TSG kurze Zeit später wieder ausgleichen konnte. Beim Stand von 27:26 für Eichstädt und noch wenigen Minuten zu spielen, wurde der Gastgeber nervös und brachte sich durch drei einfache Abspielfehler um einen möglichen Sieg. Im Gegenzug fing das Team dann sogar wieder zwei Gegentreffer und sah sich eine Minute vor Schluss, beim Stand von 27:28 und einem Strafwurf für Liebenwalde schon als der sichere Verlierer. Doch trotz seiner in diesem Spiel sonst sehr mäßigen Leistung konnte der Eichstädter Schlussmann letzteren parieren und wendete die Niederlage ab. Durch eine gut gesetzte Sperre nutzte Andre Bräseke im Angriff die Chance zum viel umjubelten Ausgleich. Die Gäste kamen zwar kurz vor Abpfiff noch einmal zum Wurf, konnten diesen jedoch nicht mehr im SVE-Tor platzieren. Den gesamten Spielverlauf betrachtend können beide Mannschaften mit dieser Punkteteilung vollkommen zufrieden sein.

Warnemünde – Kolewe(6), Tews(6), Leys(4), Bräseke(6), Schremmer(2), Ellermeier(1), Dargatz(1), Klinger(2), Kepalies

17.12.11HC Neurppin II gegen SV Eichstädt31 : 30

Die Eichstädter Landesligamänner mussten sich am vergangenen Samstag nach einer kämpferischen Leistung beim HC Neuruppin II sehr unglücklich mit 30:31 geschlagen geben. Die Vorzeichen standen von Beginn an alles andere als gut. Kurz vor Abfahrt erhielt Trainer Andreas Zuch die achte Absage, sodass dieser in seinem biblischen Handballalter noch einmal ein ungewolltes Comeback im SVE-Trikot feiern musste damit die Truppe überhaupt mit einer vollen Mannschaft antreten konnte. Von diesem Umstand ließen sich die Oberkrämer jedoch nicht entmutigen und starteten motiviert in das Spiel. Die Partie gestaltete sich von Beginn an ausgeglichen. Der HCN enteilte zwischenzeitlich zwar einmal um vier Tore, durch eine gut stehende Abwehr und daraus resultierende Gegenstöße kämpfte sich Eichstädt jedoch wieder heran und ging beim 11:10 selbst in Führung. Durch leichte Fahrlässigkeiten ging das Team dann jedoch mit einem 14:15-Rückstand in die Halbzeit. Unerwartet gut präsentierte sich die „Erste“ auch in den zweiten 30 Minuten. Das Spiel blieb ausgeglichen. Mitte der zweiten Hälfte zeigte der SVE zwar eine kurze Schwächephase, der zwischenzeitliche 22:26-Rückstand wurde jedoch durch zum Teil sehenswerte Kombinationen und eine kämpferische Abwehrleistung wieder aufgeholt. Die Schlussphase war vor allem gekennzeichnet durch Hektik und Aufregung, resultierend aus mehreren kuriosen Schiedsrichterentscheidungen auf beiden Seiten. Beim Stand von 29:30 versenkte Carsten Schremmer seinen Siebenmeter sicher zum Ausgleich. Die letzten 30 Sekunden wollten die Gastgeber natürlich ausspielen. Nachdem der Neuruppiner Mittelmann jedoch völlig unbedrängt den Ball verliert und sich bereits drei Eichstädter Spieler im Tempogegenstoß befinden, gibt der Schiedsrichter den Neuruppinern mit einem nicht nachvollziehbaren Freiwurf noch einmal die Chance auf den Sieg. Diese ließen sich die Hausherren nicht entgehen und markierten mit dem Schluspfiff den Siegtreffer. Die Eichstädter fühlten sich am Ende um einen Punkt, wenn nicht sogar um die Chance zum möglichen Sieg beraubt und verließen frustriert und enttäuscht das Parkett.

Warnemünde – Kolewe(3), Tews(7), Zuch, Bräseke(7), Schremmer(7), Sitz(6)

10.12.11SV Motor Hennigsdorf gegen SV Eichstädt32 : 21

Ein spannender Derbykracher wie im letzten Jahr konnte den Zuschauern am vergangenen Sonnabend nur kurzzeitig geboten werden. Ziemlich deutlich unterlag Eichstädts Erste mit 21:32 beim SV Motor Hennigsdorf. Die erste Viertelstunde war in erster Linie geprägt von Abspielfehlern und den Paraden beider Torhüter. Bis zum 6:6 gestaltete sich das Spiel völlig ausgeglichen. Danach allerdings lief der „Motor“ bei den Gastgebern erstmals richtig an, sodass diese dem SVE mit einem 6:0-Lauf enteilten. Bis zur Halbzeit konnten die Oberkrämer zumindest noch auf 10:14 verkürzen. Nach dem Seitenwechsel schlug konnte die Zuch-Truppe dann nur noch einige Minuten den Anschluss halten, dann jedoch schlug vor allem die Stunde des Paul Sotzko im Hennigsdorfer Tor. Einen Ball nach dem anderen und insgesamt nicht weniger als sieben Strafwürfe parierte der glänzend aufgelegte Motor-Schlussmann. Eichstädt erspielte sich zwar immer wieder Chancen, konnte den Ball aber einfach nicht im Tor unterbringen. Durch zahlreiche, blitzsauber vorgetragene Tempogegenstöße sorgte Hennigsdorf beim 25:14 bereits für die Vorentscheidung. Unterstützung fanden sie dabei auch durch selbst eingehandelte Zeitstrafen auf Eichstädter Seite. In den letzten Minuten zeigte sich nun auch zunehmend, dass der SVE wieder nur mit zwei, zudem noch stark angeschlagenen Auswechselspielern, angereist war. Die Abwehr zeigte nun kaum noch Gegenwehr und gab sich dem Schicksal hin. Am Ende bleibt zu konstatieren, dass Hennigsdorf völlig zu recht an der Tabellenspitze der Landesliga steht, beim SV Eichstädt zur Zeit einfach nicht mehr drin ist.

Warnemünde – Kolewe(2), Liczmanski, Tews(3), Bräseke(3), Schremmer(1), Dargatz(7), Sitz(4), Kepalies(1)

03.12.11SV Eichstädt gegen SV Blau-Weiß Wusterwitz II37 : 31

Am vergangenen Samstag siegten die Herren des SV Eichstädt etwas mühselig gegen den Tabellenletzten SV Blau-Weiß Wusterwitz II mit 37:31. Die Oberkrämer begannen zunächst schwach und fingen in den ersten Minuten viel zu einfache Gegentreffer. Nachdem sich die Gäste schon auf 5:2 absetzen konnten, wurde die Truppe dann wach und nahm nach einem 8:1-lauf das Heft in die Hand. Auch die Auszeit der Wusterwitzer änderte nichts daran, dass Eichstädt nun die spielbestimmende Mannschaft auf dem Feld war. Bis zum Halbzeitpfiff konnte die SVE-Erste ihren Vorsprung noch auf ein beruhigendes 18:12 ausbauen. Nach dem Seitenwechsel setzten die Gastgeber die mahnenden Worte des Trainers, jetzt bloß nicht nachzulassen, konsequent um. Beim 22:13 war der berühmte Drops gelutscht – dachten zumindest die Oberkrämer. Denn die tapfer kämpfenden Gäste arbeiteten sich nun, begünstigt durch Eichstädter Fahrlässigkeiten in Angriff und Abwehr, Tor um Tor heran. Beim Stand von 25:22 wurde es für die Eichstädter langsam brenzlig, sodass sie wieder einen Gang zuschalten mussten und einige schnelle Treffer markierten. Nach dem 30:24 war zumindest der sechs Tore Abstand wieder hergestellt. Dieser hatte dann in den von beiden Mannschaften grausig vorgetragenen letzten 10 Minuten des Spiels bis zum Schluss Bestand. Am Ende stand ein zwar ungefährdeter Sieg und dringend nötige zwei Pluspunkte auf dem SVE-Konto, so richtig freuen konnte sich die Zuch-Truppe über ihre gezeigte Leistung jedoch nicht.

Warnemünde – Kolewe(9), Tews(3), Bräseke(4), Schremmer(2), Ellermeier(2), Dargatz(6), Sitz(9), Kepalies(2)

26.11.11HV Grün-Weiß Werder gegen SV Eichstädt24 : 34

Für die Eichstädter Landesligamänner war am vergangenen Sonnabend auswärts beim HV Grün-Weiß Werder nichts zu holen. Ziemlich deutlich mussten sich die Oberkrämer am Ende mit 24:34 geschlagen geben. Schon vor dem Spiel war es der Zuch-Truppe klar, dass es an diesem Tag sehr schwer würde einen Punkt einfahren zu können. Die Mannschaft musste aufgrund zahlreicher Verletzungen und Absagen mit einer absoluten Rumpftruppe, aufgefüllt durch zwei Spieler aus der „Zweiten“, auflaufen. Dem gegenüber standen hochmotivierte 14 Werderander Spieler. Nichtsdestotrotz startete der SVE zunächst gut in die Partie und markierte durch erfolgreiche Gegenstöße gleich zwei einfache Tore. Im normalen Aufbauspiel waren jedoch über lange Strecken enorme Probleme mit dem mit Harz zugekleisterten Ball erkennbar – daraus resultierten viele unnötige Abspielfehler und Fehlwürfe. Trotz dessen konnte die Truppe bis zum 5:5 mithalten, lag bis zur Halbzeitpause dann aber mit 10:13 hinten. In der zweiten Hälfte änderte sich an diesem Abstand zunächst nichts. Als sich dann aber ab der 40. Minute der Schlendrian einschlich und die Gastgeber durch einfache Ballverluste zu Tempogegenstößen eingeladen wurden, war die Vorentscheidung gefallen. Werder zog innerhalb weniger als 10 Minuten von einem 15:13 auf 24:16 davon. Den Eichstädtern waren nun jedoch auch stark die mangelnden Wechselmöglichkeiten anzumerken. Die hohe Niederlage am Ende konnten auch Burkhard Hartmann und Christopher Leys von der SVE-Reserve mit ihrer sehr guten Leistung und jeweils sieben Toren nicht abwenden.

Warnemünde – Kolewe(8), Liczmanski, Tews(2), Schermmer, Ellermeier, Leys(7), Hartmann(7), Klinger

29.10.11SV Eichstädt gegen FK Hansa Wittstock31 : 21

Nach der enttäuschenden Heimniederlage am vergangenen Wochenende zeigte sich Eichstädts „Erste“ im Spiel gegen den FK Hansa Wittstock gut rehabilitiert und fuhr mit einem 31:21-Erfolg den zweiten Saisonsieg ein. Die Oberkrämer legten von Beginn an gut los und ließen dem Gegner nur in den ersten Minuten die Möglichkeit mitzuhalten. Über blitzsauber gespielte Kombination wurden immer wieder große Lücken in der Gästeabwehr erarbeitet und durch einen sicheren Abschluss gut genutzt. So zog das Team bereits in der ersten Halbzeit schon auf zwischenzeitlich sechs Tore Vorsprung davon. In die Halbzeitpause konnte man eine solide 14:9-Führung mitnehmen. Nach Anpfiff der zweiten Hälfte fiel die Zuch-Truppe dann allerdings zunächst in eine Schwächephase. Sie ließ sich durch die sehr robust zupackenden Gäste etwas beeindrucken und fing sich einfache Gegentreffer über den Gegenstoß ein. Die Aussicht auf eine Wende im Spiel zerstörten die Oberkrämer dann beim Stand von 15:14 aber postwendend. Über eine an diesem Tag phänomenal starke Abwehrleistung konnte sich das Team immer wieder den Ball erkämpfen und nun selbst in die Tempogegenstöße ziehen. Doch auch im Positionsspiel überzeugten alle Akteure auf Eichstädter Seite. Lohn dessen war der kontinuierliche Ausbau der Führung und ein am Ende auch in dieser Höhe hoch verdienten Sieg des SVE. Trainer Andreas Zuch zeigte sich nach der Partei sehr erfreut über die Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben endlich zeigen können, wie viel wir wirklich draufhaben. Ich bin stolz auf mein Team.“

Warnemünde – Kolewe(9), Sitz(5), Klinger(2), Tews(4), Ellermeier(3), Kepalies(2), Dargatz(3), Reitmeyer(3)

22.10.11SV Eichstädt gegen HSG RSV-Teltow-Ruhlsdorf II24 : 31

Nach einer mehrwöchigen Pause absolvierten die Eichstädter Männer am Sonnabend ihr drittes Saisonspiel und mussten gegen die zweite Vertretung von der HSG Teltow-Ruhsldorf eine bittere 24:31-Heimniederlage hinnehmen. Entgegen der Ansage des Trainers starteten die Eichstädter wieder viel zu unkonzentriert in das Spiel. Folge war der schnelle 2:5-Rückstand. Nun kam die Zuch-Truppe jedoch vor allem über Tempogegenstöße und die schnelle Mitte immer besser in die Partie und konnte zumindest auf 6:7 verkürzen. Auch wenn der Gegner stets mit zwei oder drei Toren in Front lag, konnten die Oberkrämer weiterhin Anschluss halten. In die Halbzeit gingen beide Teams mit einer 17:14-Führung für die Gäste. Hoch motiviert, aber wieder an den berühmten „einfachen Fehlern“ scheiternd, präsentierten sich die Eichstädter dann auch in den zweiten 30 Minuten. In der Abwehr bekam die Mannschaft weder den kräftigen Kreisläufer, noch den wurfgewaltigen Halbrechten der Gäste in den Griff. Im Angriff scheiterten sie in erster Linie viel zu oft am erfahrenen Teltower Schlussmann. Nachdem der SVE zwischenzeitlich schon mit fünf Toren zurücklag, hatte sie sich beim 23:25 wieder herangekämpft und den Anschluss und möglichen Ausgleich selbst in der Hand. Doch wiederum war es der Gästetorwart, der den Oberkrämern auch in dieser Phase den Schneid abkaufte und den Sieg für sein Team festhielt. Nach diesem Knackpunkt waren die Gastgeber offensichtlich auch psychisch gebrochen, sodass es der Gegner in den letzten Minuten leicht hatte, den Sieg noch etwas deutlicher zu gestalten.

Warnemünde – Kolewe(4), Liczmanski(1), Tews(3), Schröder(4), Schremmer(2), Ellermeier(1), Dargatz(2), Klinger(1), Sitz(6)

01.10.11SV Eichstädt gegen SSV Falkensee II33 : 22

Nach der unnötigen Auswärtsniederlage am ersten Spieltag, konnten sich die Eichstädter Landesligamänner rehabilitieren und fuhren im Heimspiel am vergangenen Samstag die ersten zwei Punkte ein. Gegen die zweite Vertretung vom SSV Falkensee stand am Ende ein deutlicher 33:22-Sieg zu Buche. Beide Teams starteten verhalten in die Partie. Bis zum Stand von 4:4 blieben die Mannschaften auf Augenhöhe, dann begann sich der SVE erstmals auf 9:5 abzusetzen. Die Gäste hielten jedoch weiterhin Anschluss und ließen die Eichstädter noch nicht davon ziehen. Beim Halbzeitstand von 13:11 war das Spiel weiterhin völlig offen. Nach dem Seitenwechsel zeigten die Eichstädter dann aber für 20 Minuten sehr guten Handball. Aus einer nun sicheren Abwehr heraus fuhren die Oberkrämer einen Tempogegenstoß nach dem anderen und zogen von 16:13 auf ein vorentscheidendes 30:16 davon. Besonders Mervin Dargatz zeichnete sich in dieser Phase durch seine Schnelligkeit und enorme Treffsicherheit aus. Die Gäste hatten den Eichstädtern dabei weder spielerisch noch konditionell etwas entgegenzusetzen. In den letzten 10 Spielminuten ruhte sich die Zuch-Truppe jedoch auf ihrem Vorsprung aus, was einen noch höheren Sieg am Ende verhinderte. Nichtsdestotrotz bescheinigte Trainer Andreas Zuch seiner Mannschaft nach dem Spiel eine streckenweise überzeugende Leistung auf der man nun aufbauen müsse.

Warnemünde – Kolewe(5), Liczmanski, Bräseke(4), Schremmer(3), Dargatz(6), Klinger(2), Sitz(9), Kepalies, Schröder(4)

18.09.11Oranienburger HC III gegen SV Eichstädt29 : 27

Die Landesligamänner des SVE mussten am Sonntag zum Saisonstart eine 27:29-Niederlage beim Oranienburger HC III hinnehmen. Dabei scheiterten sie mal wieder nicht am übermäßig starken Gegner, sondern, wie schon so oft, an sich selbst. Die Zuch-Truppe kam nach Anpfiff nicht sofort ins Spiel. Alle SVE-Akteure hatten in den ersten Minuten sichtlich Probleme mit dem voll Harz gekleisterten Spielgerät. Nachdem diese Schwierigkeiten überwunden wurden, lag das Team jedoch schon 0:3 hinten. Dann lief es über einige Minuten gut, sodass man sich eine 7:5-Führung erspielen konnte. Anschließend waren die Gastgeber jedoch wieder am Drücker. Eichstädt hatte nun wieder mit jeder Menge Abspielfehlern und vergebenen Torchancen zu tun, sodass der OHC bis zur Halbzeit auf 15:11 davonziehen konnte. Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Oberkrämer zwar hochmotiviert, das Heft wieder in die Hand zunehmen, scheiterten aber immer wieder an ihren altbekannten eigenen Schwächen. Folglich lag man bis zum 16:21 konstant mit fünf Toren zurück. Dann jedoch ging ein sichtlicher Ruck durch die Mannschaft, welche sich nun Treffer um Treffer herankämpfte. In dieser stärksten Phase des SVE wurde die Partie dann zunehmend umkämpfter und aggressiver. Gerade letzteres auch bedingt durch einige nicht nachvollziehbare Entscheidungen der sehr betagten Schiedsrichter. Vier Minuten vor dem Schlusspfiff hatte sich die Aufholjagd bezahlt gemacht, Eichstädt glich zum 26:26 aus. Anstatt jetzt jedoch die Chancen kaltschnäuzig zu nutzen, reichten zwei Fehlwürfe und ein Abspielfehler aus, um das Spiel letztendlich wieder aus der Hand zugeben. Am Ende war die Enttäuschung auf Eichstädter Seite groß, hatte man sich doch den Start in die neue Spielserie ganz anders vorgestellt.

Warnemünde – Dargatz(3), Kolewe(9), Liczmanski(2), Tews(3), Schremmer(1), Ellermeier(3), Klinger, Reitmeyer(1), Sitz(5)

10.09.11SV Eichstädt gegen SV Rot-Weiß Werneuchen25 : 34
(HVB-Pokal)

Die Eichstädter Landesligahandballer mussten im HVB-Pokal bereits in der Vorrunde die Segel streichen. Nach einer unterdurchschnittlichen Leistung unterlag das Team dem SV Rot-Weiß Werneuchen deutlich mit 25:34. Die Zuch-Truppe kam von Beginn an überhaupt nicht ins Spiel. Die Gäste agierten wesentlich wacher und nutzten die Eichstädter Unkonzentriertheiten zur schnellen 5:1-Führung. Danach erwachte der SVE zumindest kurzzeitig und kam bis auf 6:7 heran. In der Folge lief dann vor allem im Angriffsspiel nichts mehr zusammen. Die Werneuchener Verbandsligisten spielten zwar auch nicht wirklich besser als gutes Landesliganiveau, jedoch war dies gegen die in der ersten Halbzeit völlig desolaten Eichstädter auch völlig ausreichend. Der Halbzeitstand von 10:20 aus SVE-Sicht war daher mehr als berechtigt. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich die Manndeckung des Werneuchener Halblinken in der Abwehr zwar sehr effektiv, im Angriff und vor allem im Abschluss lief es weiterhin nicht besser. Plötzlich bewiesen die Oberkrämer jedoch noch einmal Moral und kämpften sich von einem 15:28 auf ein 23:28 heran. Im Anschluss daran spielten die cleveren Gäste jedoch wieder gut ihre Möglichkeiten aus und zogen am Ende verdient in die nächste Pokalrunde ein. Trainer Andreas Zuch lobte am Ende zwar seine Mannschaft, dass sie sich in der zweiten Hälfte nicht aufgab, bemängelte jedoch gleichzeitig die schlechte Chancenverwertung: „Insgesamt 37 Fehlwürfe sind einfach zu viel, so kann man kein Spiel gewinnen.“

Warnemünde – Kolewe(5), Liczmanski, Tews(4), Bräseke(3), Schremmer(1), Ellermeier, Daegatz(3), Sitz(5), Kepalies(1), Klinger(3)